Bald ist es wieder soweit. Die halbe Schweiz macht sich auf den Weg nach Hause. Jeder von uns ist schon irgendwann einmal über die Weihnachtsfeiertage nach Hause gefahren. Vielleicht hat sich das Blatt für einige schon gewendet und jetzt kommen die Kinder zu Besuch. So oder so, irgendjemand fährt immer nach Hause für das Weihnachtsfest.

Damit auch alle gut ankommen, haben wir hier eine kleine Checkliste, was unbedingt an Bord sein sollte:

Fangen wir mal bei der Stimmung an

Wer dank des Wetters auf den vollen Straßen etwas länger nach Hause braucht, ist ihnen schutzlos ausgeliefert: Die Rede ist von den Weihnachtsliedern, die man irgendwann einfach nicht mehr hören kann. Gemäss einer Umfrage liegt der „Wham!“-Klassiker „Last Christmas“ wenig überraschend auf dem ersten Platz. Mehr als 50 Prozent drehen nach wenigen Tönen das Radio aus. Auf den Plätzen zwei und drei folgen „Feliz Navidad“ sowie „All I want for Christmas“ von José Feliciano und Mariah Carey, wo 36 Prozent der unfreiwilligen Zuhörer schnell abschalten. Jeder vierte Weihnachtsmuffel kann selbst Songs wie „White Christmas” (Bing Crosby) oder „Driving home for Christmas“ (Chris Rea) nicht mehr ertragen.

Apropos vollen Strassen

Wer vor und während der kommenden Weihnachtsfeiertage eine Autoreise plant, muss auf vielen Strecken mit erheblichen Verzögerungen durch Staus rechnen. Also vergesst einen anständigen Soundtrack nicht. Am Freitag, 22. Dezember, ist mit dem höchsten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Auch am darauffolgenden Samstag wird es vor allem auf Routen in Richtung Berge und Skigebiete voll.

Nützliche Helfer für Schnee und Eis

Bevor ihr euch auf den Weg macht, hier noch eine kleine Checkliste für ein paar Dinge, die ihr im Winter unbedingt an Bord haben solltet.

Eiskratzer: Mit dem stabilen Kunststoffteil lassen sich morgens die Scheiben leicht frei kratzen. Vor kalten Händen schützen dabei dicke Handschuhe, mittlerweile gibt es auch schon entsprechende Kombinationen. Wichtig: Alle Scheiben müssen frei sein, wer nur einen kleinen Schlitz kratzt, muss bei einer Polizeikontrolle mit einer Busse rechnen. Dicke Schneemassen auf dem Autodach und der Motorhaube lassen sich am einfachsten mit einem verlängerbaren Handfeger entfernen.

Starthilfekabel: Nach einer eiskalten Nacht verweigert so manche Batterie morgens ihre Arbeit. Gut, wenn man dann mit dem eigenen Ladekabel schnell Starthilfe bekommt. Dafür braucht man nur noch einen hilfsbereiten Menschen mit funktionierendem Auto. Geht natürlich auch andersrum. Hilfsbereitschaft ist nicht nur zur Weihnachtszeit Trumpf.

Gefüllter Reservekanister: Bei starkem Schneefall kann man selbst in Mitteleuropa mit dem Auto für mehrere Stunden steckenbleiben. Wer dann nicht genug Sprit im Tank hat, um mit der Motorwärme den Innenraum zu heizen, kann in ernste Schwierigkeiten geraten. Daher sollte immer ein Notvorrat an Kraftstoff an Bord sein. Dieselfahrer sollten darauf achten, dass sich im Reservekanister Winterdiesel befindet, denn Sommerdiesel verklumpt und kappt die Kraftstoffzufuhr zum Motor.

Warme Decke: Aus dem gleichen Grund so wichtig wie der Ersatzkanister. Wer die Nacht auf der zugeschneiten Autobahn verbringen muss, hat es wenigstens einigermaßen warm.

Schaufel: Ist ein Auto vollständig eingeschneit, hilft nur noch ausgraben. Praktisch, wenn man dann einen kleinen Klappspaten im Auto liegen hat. Damit lassen sich die Räder des Autos schnell befreien.

Taschenlampe: Egal ob Winter oder Sommer, eine Taschenlampe kann man immer gebrauchen. Besonders, wenn das Auto eine Panne hat oder man abends den Wischwasserbehälter auffüllen muss. Die meisten Motorräume haben keine Beleuchtung, da tappt man also schnell im Dunkeln.Sieben Helfer für die kalte Jahreszeit

Schneeketten: Wenn Winterreifen und Allradantrieb in schneereichen Gegenden nicht mehr ausreichen um mit dem Auto vom Fleck zu kommen, helfen oft nur noch Schneeketten. Kommt noch dazu, dass einige Gebirgsregionen eine obligatorische Schneekettenpflicht haben, dann sollte man welche dabei haben, sonst wird es teuer. Es sei denn, unter dem Verkehrsschild (blaues rundes Schild mit Pneu und Schneeketten) ist ein Zusatz „ausgenommen 4×4“ angebracht.
Grundsätzlich empfiehlt sich, das Anlegen der Schneeketten mindestens einmal auszuprobieren, bevor es zum Ernstfall kommt. Welche Schneeketten die richtigen sind, steht in der Regel in der Bedienungsanleitung des Fahrzeugs, ansonsten hilft der Garagist des Vertrauens sicher gerne weiter.

Wer Schneeketten angelegt hat, muss langsam fahren, die Geschwindigkeit ist auf 50 km/h beschränkt. Sobald die Schneeketten nicht mehr erforderlich sind, sollten sie wieder abmontiert werden. Später sollten die Ketten mit Wasser gereinigt, abgetrocknet und zum Schutz vor Korrosion etwas eingeölt werden. So sind sie notfalls wieder schnell einsatzbereit.

Abschleppseil: Und falls man sich und seinem Allradfahrzeug etwas zu viel zugetraut hat, hilft nur ein Abschleppseil.

Gerne möchten wir, das ganze Team von 4x4Schweiz, uns an dieser Stelle für deine Treue bedanken. Wir wünschen dir eine gute Fahrt, wohin auch immer dein Herz dich in der Weihnachtszeit führt. Folge deinem Herzen, denn es kennt den Weg.