Für Autofahrer ist es jedes Jahr aufs Neue eine fast schon routinemässige Angelegenheit. Die Rede ist natürlich vom Umrüsten der Reifen des eigenen Wagens. Viele vergessen dabei aber, dass gerade bei der Umrüstung von Sommer- auf Winterreifen ein besonderes Augenmerk auf den Zustand der eingelagerten Winterreifen gelegt werden sollte.

Was muss man beachten, wenn man auf Winterreifen umrüstet?

Vor allem in der Schlechtwetter- und Winterzeit bedeuten schlechte Reifen eine besonders erhöhte Unfallgefahr. Um dieses Risiko so minimal wie möglich zu halten, sollten die Reifen vor dem Umrüsten einer genauen Überprüfung unterzogen werden. Wird dann festgestellt, dass das Profil schon etwas mehr abgefahren ist oder sich erste Risse in den Reifen zeigen, sollte man nicht lange überlegen und sich gleich für einen neuen Satz Winterreifen entscheiden – der eigenen Sicherheit zuliebe. Damit Autofahrer auch den für sie am besten passenden Satz an möglichst hochwertigen Reifen finden, bieten viele stationäre Reifenhändler – aber auch die Online-Reifenhändler – ein breites Sortiment an Winterreifen in einer breit gestaffelten Qualität und Preispalette an.

Jeder Millimeter zählt

Bei der Wahl der Reifen sollte auf keinen Fall der Preis das alleinige Merkmal für eine Kaufentscheidung sein. Gerade bei Winterreifen gibt es durchaus einige wichtige Punkte, die Autofahrer vor dem Kauf beachten sollten. Zunächst einmal ist es wichtig, dass der Reifen über eine Profiltiefe von mindestens 4 mm verfügen muss. Sofern man neue Reifen oder runderneuerte vom Reifenfachhändler erwirbt, kann man getrost davon ausgehen, dass dieser dafür Sorge trägt, dass diese Richtwerte eingehalten werden. Schwieriger wird es da natürlich, wenn man gebrauchte Pneus kauft oder durch den Kauf einer Occasion gleich mit übernimmt. Es kann deshalb nur jedem Besitzer eines Autos dazu geraten werden, sofern möglich, neue Reifen zu kaufen und diese dann am besten auch gleich beim Händler des Vertrauens.

So lesen Sie Ihren Reifen richtig

DOT-Nummer

Ein weiterer, nicht unwichtiger Punkt ist die Lebensdauer des Reifens. Reifen, die lange im Lager liegen, weisen oftmals Risse auf und werden porös und brüchig. Dies führt nicht nur zu einem erhöhten Abrieb, wenn der Reifen genutzt wird, es erhöht auch die Gefahr, dass der Reifen schneller beschädigt wird. Um dem Problem der zu langen Lagerzeiten bei den Händlern entgegenzuwirken, wurde die DOT-Nummer eingeführt. Diese Nummer zeigt die Kalenderwoche und das Jahr an, in dem der Reifen produziert wurde. Reifen, die ungenutzt länger als fünf Jahre beim Händler lagern, gelten nach den allgemeinen Bestimmungen nicht mehr als verkehrsfähig und sollten von Autobesitzern nicht gekauft werden.

Besser mit Schneeflocke

Empfehlenswert ist ebenfalls, dass der Reifen über das vielfach genutzte M+S Kennzeichen verfügt. Es soll an dieser Stelle aber darauf hingewiesen werden, dass dieses Kennzeichen nicht rechtlich geschützt ist, so dass einige Hersteller das M+S Zeichen auch auf ihren Sommerreifen verwenden. Aus diesem Grund sind einige Reifenhersteller dazu übergegangen, neben der M+S Kennzeichnung zusätzlich ein Piktogramm eines dreigezackten Berges mit einer Schneeflocke zu verwenden, um Autofahrern sicher zeigen zu können, dass es sich bei diesen Reifen um Winterreifen handelt. Von den vielfach beschworenen Breitreifen sollten Autofahrer in der Regel besser Abstand nehmen. Zum einen weisen sie eine deutlich geringere Profiltiefe als reguläre Reifen auf, zum anderen besitzen sie oft eine deutlich weichere Gummimischung, was bei schlechten Witterungsverhältnissen auch nicht unbedingt von Vorteil ist. Autofahrer, die beim Kauf von neuen Winterreifen auf die hier angeführten Punkte achten, können sicher sein, dass sie Reifen von wirklich guter Qualität erhalten, die allen Ansprüchen genügen, die an einen Winterreifen gestellt werden. Wenn dann noch der Preis stimmt, hat man ein Produkt erworben, welches für Jahre gute Dienste beim Autofahren bei schlechter Witterungslage leisten wird.